Der Schwalm-Radweg führt über eine Strecke von 104 km entlang des hessischen Flusses gleichen Namens durch das märchenhafte Tal der Schwalm von der Quelle (etwa 500 m ü. NN) bis zur Mündung in die Eder (158 m ü. NN). Die Schwälmer Landschaft ist die Heimat des Rotkäppchens, das durch das Märchen der Brüder Grimm weltweit bekannt wurde. Wer Glück hat, trifft auch heute noch junge Mädchen in der Tracht mit der roten Haube.

Ob alleine oder in Gruppen können Radfahrer/innen die Natur dieser einzigartigen Mittelgebirgslandschaft im Herzen Hessens in vollen Zügen genießen: Im Oberlauf die ursprüngliche Waldlandschaft des Vogelsbergs und ab Alsfeld das mal enger, mal weiter verlaufende Schwalmtal inmitten der bäuerlichen Landschaft, immer wieder durchzogen von Wäldern in den hügeligen Bereichen. Daneben gibt es eine Vielzahl von besonderen Biotopen: Orchideenwiesen, Mädesüßfluren, Trockenrasen. Fluss-Altarme und viele andere mehr. Für Naturliebhaber gibt es immer wieder Gelegenheiten, Tiere und Pflanzen zu beobachten: Wer aufmerksam hinschaut kann Weiß- und Schwarz-Störche, Eisvögel, Rotmilane, Ringelnattern, Eidechsen, eine Vielzahl von Amphibien und Insekten und botanische Seltenheiten in ihrer ursprünglichen Heimat in freier Natur beobachten.

Da der Weg abseits von stark befahrenen Straßen verläuft, kommt man ganz entspannt vorwärts. Aber auch für Kulturliebhaber/innen hält der Schwalm-Radweg einiges bereit: Sowohl die Städte mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild als auch die herausgeputzten Dörfer mit ihren schmucken Häusern und Gärten bieten viele Einblicke in die Geschichte und die Schwälmer Kultur.

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Im Jahr 2009 angelegt ist der Schwalm-Radweg ein junger Radweg. In den zurückliegenden Jahren wurde viel in die Infrastruktur (Infotafeln, Fahrbahndecke, Rastplätze, Gastbetriebe) investiert, in den nächsten Jahren sind weitere Verbesserungen zu erwarten, so dass sich das Fahrvergnügen noch steigern wird.

Der Schwalm-Radweg verläuft zwischen Schwalmtal-Storndorf und Borken-Kleinenglis auf weiter Strecke auf den gleichen Wegen wie der Hessische Radfernweg R4 beziehungsweise ist mit diesem identisch.

Unterschiede Schwalm-Radweg / R 4

  • Ziegenhain–Allendorf
  • ab Wabern–Uttershausen getrennt

Aktuelle Meldungen

Der Zustand des Schwalm-Radwegs müsste in weiten Teilen gut sein. Besonders im oberen Bereich wurde der Straßenbelag an einigen Stellen durch Aufbringen von feinem Splitt enorm verbessert.

  1. Die Schrecksbacher Gemeindevertretung hat mit den Stimmen von CDU und UWG die Möglichkeit verstreichen lassen, die schlimmste Holper- und Matschstrecke des Schwalm-Radwegs zwischen der Sperrmauer vor Heidelbach und dem Ort Heidelbach zu beseitigen (HNA).
  2. Flussaufwärts kurz hinter Rommershausen an der Abfahrt aus dem Wäldchen auf die Ebene der Feuchtwiesen wird immer wieder bei Regenfällen Sand auf den befestigten Weg gespült. An dieser Stelle besteht erhöhte Sturzgefahr.
  3. Rund um dem Gombether See wirkt die Schotterdecke ziemlich holprig.
  4. Wenn R 4 und Schwalm-Radweg parallel verlaufen, werden Baustellen und Umleitungen auf der Seite https://www.adfc-hessen.de/tourismus/radfernwege/umleitungen.html bekanntgegeben.

Karte

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Streckenprofil

Länge 104 km
Ausschilderung logo schwalm radweg 118x118Einheitliche Ausschilderung mit in der oberen Hälfte stilisiertem weißem Vorderteil eines Fahrrads und stilisierten dunkelgrünen Hügelkuppen auf hellgrünem Grund sowie in der unteren Hälfte stilisierter blauer Welle mit der weißen Aufschrift SCHWALMRADWEG. Streckenweise zusammen mit dem Hessischen Radfernweg R 4, dort normgerechte Ausschilderung mit zusätzlichem Schwalm-Radweg-Schild. Der Schwalm-Radweg ist durchgängig beschildert.
Mittlerweile ermöglichen Schilder mit den Namen der Orte eine bessere Orientierung, wo man sich gerade befindet (grüne Häusersilhouette auf weißem Grund und Ortsname).
Steigungen/Gefälle Er hat zwischen der Schwalmquelle und Schwalmtal-Renzendorf stellenweise Gefälle, was das Fahren erheblich erleichtert – in Gegenrichtung logischerweise etliche Kilometer Steigungen. Ab Renzendorf folgt er bis zur Mündung ohne größere Steigungen oder Gefälle (die Steigung vor Neuental-Schlierbach bei km 59,6 ist etwa 800 m lang) der sich gemächlich durchs Tal schlängelnden Schwalm.
Wegzustand Weit überwiegend gut; auf wenigen, meist kurzen Abschnitten etwas unbequem (Schotter, ausgefahrene Feldwege, siehe Streckenbeschreibung)
Verkehrsbelastung Überwiegend völlig frei von motorisiertem Verkehr, teilweise verkehrsarm geführt
Geeignetes Fahrrad Im Oberlauf berggängige Schaltung erforderlich, durchgängig Tourenrad-geeignet; für Rennräder und Fahrräder mit schmalen Mänteln nur auf einigen asphaltierten Abschnitten geeignet (siehe Inlinereignung)
Familieneignung / Anhängereignung
  • im bergigen Oberlauf nur flussabwärts geeignet, es sei denn, man sucht die Herausforderung
  • von Alsfeld bis Schwalmstadt gibt es nur wenige Steigungen; allein die Fahrt durchs Rückhaltebecken zwischen Alsfeld-Münch-Leusel und Heidelbach ist gänzlich ungeeignet, hier sollte man nach der Steigung in Münch-Leusel (km 28,4) die Alternativstrecke über die L 3156 bis Heidelbach nehmen
  • auf der Strecke zwischen Treysa und Bad Zwesten fährt man zwischendurch immer wieder über Feldwege, die mehr oder weniger bequem sind (Treysa–Rommershausen, Feld nach Dittershausen–Corellhof, Schlierbach–Feld nach Waltersbrück, Bad Zwesten-Niederurff–Bad Zwesten)
  • etwas holperig: Borken-Singlis–Unshausen, Abschnitt zwischen Wabern-Harle–Felsberg-Rhünda
Inlinereignung / Handybikeeignung

Durchgängig nein, lokal möglich

  • Abschnitt zwischen Alsfeld, Carl-Metz-Straße und Hofgut Dotzelrod
  • Abschnitt zwischen Heidelbach und Schrecksbach
  • Abschnitt zwischen Willingshausen-Loshausen und Schwalmstadt-Treysa im Bereich des Schwalmbeckens (zwischen Schwalmstadt-Ziegenhain und Treysa, großer Rundweg rund ums Schwalmbecken)
Karte und GPS

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Die Touren wurden mit den Programmen MapSource® und BaseCamp® von Garmin® erstellt und bearbeitet.

Wir übernehmen keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben. Bitte beachten Sie, dass sich die Verkehrsführung unter anderem wegen Baumaßnahmen und Witterungseinflüssen ändern kann.

Anfahrt mit dem Rad

Der Schwalm-Radweg beziehungsweise R 4 ist mit einigen überregionalen Radwegen vernetzt, siehe Abschnitt Vernetzung mit anderen Radwegen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Wer mit Bus oder Bahn anreist, hat den großen Vorteil, dass man nach der Tour nicht unbedingt wieder zum Ausgangspunkt kommen muss, um sein Auto abzuholen

  • an der Strecke liegen etliche Bahnhöfe, siehe Abschnitt Bahnhöfe
    Von Schwalmtal-Renzendorf bis Alsfeld (Vogelsberg-Bahn) und von Schwalmstadt-Treysa bis Borken (Main-Weser-Bahn) verläuft der Radweg nahe der Bahnlinie
  • Quelle
    • mit der Bahn auf der Vogelsbergbahn (Gießen–Fulda) von Alsfeld nach Mücke-Flensungen, ab dort mit den Radbussen des Vogelsberger Vulkan-Expresses kann man bis Ulrichstein fahren; die Busfahrten werden vom 1. Mai bis Ende Oktober samstags, sonntags und an Feiertagen angeboten und sind auf die Anschlüsse der Regionalbahnen ausgerichtet
    • eine weitere Möglichkeit besteht darin, bis Schwalmtal-Renzendorf zu fahren und die restlichen 15 km (bei stärkerer Steigung) auf dem Radweg zurückzulegen
  • Mündung
    • der Weg endet nicht an der Mündung sondern wenige Kilometer an der Eder flussabwärts am Bahnhof in Felsberg, von daher bietet sich die Anreise dorthin oder die Abreise von dort an
Anfahrt mit dem Auto
  • Beginn des Schwalmradwegs (an der Quelle) aus Richtung Norden/Westen/Süden: A 5 bis Alsfeld-West, B 49 bis Ermenrod, L 3326 Großfelda bis Köddingen, die Quelle liegt an der Kreisstraße Richtung Meiches
  • Beginn des Schwalmradwegs (an der Quelle) aus Richtung Westen: A 7 bis Fulda, B 454 bis Lauterbach, L 3140 bis Dirlammen, L 3163 bis Meiches, die Quelle liegt auf der Kreisstraße Richtung Köddingen
  • Alsfeld: A 5 bis Abfahrt Alsfeld-West
  • Schwalmstadt
    von Osten: A 4/5/7 bis Kirchheim, B 454 bis Schwalmstadt
    von Westen: B 454 aus Richtung Marburg/Kirchhain/Stadtallendorf bis Schwalmstadt; B 3 bis Gilserberg, dann Richtung Treysa
  • Borken-Kerstenhausen: A 49 bis Abfahrt Borken
  • Felsberg: A 7 bis Abfahrt Melsungen, B 254 bis Felsberg

Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten

Die Adressen für Übernachtungsmöglichkeiten und Reparaturservice entlang der Strecke finden sich in Listen unterhalb dieser Streckenbeschreibung.

Streckenabschnitt Schwalmquelle–Alsfeld (km 0–22,5)

Sehenswertes

  • Museum im Vorwerk/Museum für Ländliches, Hauptstr. 33, 35327 Ulrichstein, Internet: www.museum-im-vorwerk.de, Koordinaten: N50° 34.7598 E9° 11.3604 / N50.57933 E9.18934, Karte
  • km 0,0 – Schwalmquelle, Koordinaten: N50° 37.355 E9° 14.014 / N50.622583 E9.233567, Karte
  • landschaftliche Umgebung
  • km 20,5 – Altenburger Schloss, Koordinaten: N50° 43.920 E9° 16.355 / N50.732 E9.272583, Karte

Einkaufsmöglichkeiten

  • Ulrichstein
    • Proviant-Piktogramm Nahkauf, Schaubstraße 11, 35327 Ulrichstein, Telefon: 06645 / 1585, Koordinaten: N50° 34.725 E9° 11.925 / N50.57875 / E9.19875, Karte

Banken

  • Ulrichstein
    • Sparkasse Ulrichstein, Ludwigstraße 19, 35327 Ulrichstein, Telefon: 06400 / 91 28-52, www.sparkasse-oberhessen.de, Koordinaten: N50° 34.599 E9° 11.733 / N50.57665 / E9.19555, Karte
    • Volksbank Ulrichstein, Ludwigstraße 24, 35327 Ulrichstein, Telefon: 06645 / 977-0, www.volksbank-ulrichstein.de, Koordinaten: N50° 34.616 E9° 11.827 / N50.576933 / E9.197117, Karte
  • Schwalmtal
    • km 7,0 – Sparkasse Oberhessen, Meicheser Str. 14, 36318 Schwalmtal-Storndorf, Telefon: 06631 / 187841, www.sparkasse-oberhessen.de, Koordinaten: N50° 39.309 E9° 15.740 / N50.65515 / E9.262333, Karte
    • km 7,0 – Volksbank Feldatal, Meicheser Str 6, 36318 Schwalmtal-Storndorf, Telefon: 06630 / 352, Koordinaten: N50° 39.338 E9° 15.782 / N50.655633 / E9.263033, Karte

Wegbeschreibung

Die Schwalm entspringt im Vogelsberg am Bolgenröder Kopf zwischen den Orten Lautertal-Meiches im Osten, Ulrichstein-Helpershain im Süden und Feldatal-Köddingen im Westen. Man erreicht sie auf halber Strecke auf der Fahrt von Meiches nach Köddingen, wenn man dem Hinweisschild etwa 100 m in den Waldweg zur Fohlenstall-Schneise folgt.

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Wer aus Richtung Ulrichstein (R4 und R7) anreist, kann dem Verlauf des R4 folgen. Bald nachdem man Ulrichstein verlassen hat, trennen sich R4 und R7. Der  R4 geht geradeaus weiter, der R7 rechts ab. Kurz nachdem man den Wald verlassen hat, nimmt der R4 den Weg über die Verbindungsstraße von Lautertal-Engelrod nach Ulrichstein-Helpershain in Richtung des Windparks der Gemeinde Ulrichstein. Dort, wo die Straße einen Knick nach links macht, fährt man mit dem Rad geradeaus. Weiter geht's durch den Wald geradeaus bis zur L 3162.
Auf der L 3162 hält man sich links, nach etwa 250 m geht es nach rechts in den Wald. Weiter auf diesem Weg geradeaus erreicht man die Schwalm-Quelle und den Beginn des Schwalm-Radwegs.

In der Fohlenstall-Schneise liegt der Fohlenstall, eine etwa einen Viertel Hektar große Waldparzelle. Im Mittelalter befand sich hier ein Teich, der inzwischen ausgetrocknet ist. Die Pferde der Landgrafen und später der Herzöge wurden hier getränkt und gefüttert auf ihrem Weg von der Staatsdomäne Neu-Ulrichstein zu den so genannten Remonteställen zwischen Schotten und Lauterbach. Die Schwalmquelle ist auf einem schmalen Fußpfad erreichbar, der ausgeschildert ist.

Die Fahrt beginnt auf dem Waldweg. Man fährt in Richtung Verbindungsstraße, kreuzt diese und rollt etwa 4 km geradeaus bergabwärts bis man auf die L 3164 stößt. Längere Abschnitte des Waldwegs wurden inzwischen mit Splitt abgedeckt und sind angenehm zu fahren. Auf der L 3164 biegt man rechts ab und gleich danach wieder links ins Feld. Über asphaltierte Feldwege, auf denen man vom höchsten Punkt seinen Blick in Richtung Vogelsberg, Schwalm und Knüll schweifen lassen kann, gelangt man nach Schwalmtal-Storndorf (km 7,0).

In Storndorf überquert man das erste Mal die Schwalm, die hier eher noch einem Bach als einem Fluss gleicht. In früheren Zeiten bestritt die Bevölkerung mit Landwirtschaft ihren Lebensunterhalt, ein Zubrot verdienten sich die Storndorfer Einwohner durch den Verkauf von selbstgebundenen Besen, die auch auf Märkten in Frankfurt verkauft wurden.

Auf der Friedensstraße gelangt man zum Sportplatz, am Ende der Straße fährt man nach links auf einem asphaltierten Weg vorbei an einem kleinen Rastplatz. Dahinter biegt man gleich rechts in einen Weg, der zur Brücke über den Wannbach führt, der hier in die Schwalm mündet. Weiter geht es auf dem rechts der Schwalm gelegenen Weg bis in die nächste Ortschaft Schwalmtal-Vadenrod (km 8,5) entlang der Straße Am Bornpflaster. In Vadenrod biegt der Radweg nach rechts in die Wallenröder Straße/L3165 und anschließend gleich wieder nach links in die Atzeltrift ab. Geradeaus geht's übers freie Feld vorbei am Sportplatz bis man auf einen Waldweg gelangt. Nach etwa 150 m gibt es an der ersten Waldkreuzung rechts Richtung Lauterbach-Wallenrod eine erste Verbindung zum Hessischen Radfernweg R2, die ausgeschildert ist. Weiter geht's nach links auf dem Schwalm-Radweg auf einem abgesplitteten Weg durch den Wald bergab. Unten im Tal überquert man wiederum die Schwalm, die hier von Erlen und Weiden gesäumt wird. Weiter auf der L3162 erreicht man Schwalmtal-Obersorg (km 12). Über die Vogelsbergstraße fährt man in den Ort, um nach rechts in die Hergersdorfer Straße/K119 abzubiegen. Nach etwa 500 m am Ende einer langen Linkskurve schwenkt man nach links in einen Feldweg. An den Untersorger Teichen kann man an einem kleinen Rastplatz eine Pause einlegen.

Kurz vor Schwalmtal-Renzendorf (km 14,5) begegnen sich Schwalm-Radweg/R4 und R2, der in östlicher Richtung ab Lauterbach eine Verbindung zum Vulkanradweg und zum R7/Mittelland-Route des D-Netzes und zum R1 entlang der Fulda ermöglicht. Dem Radweg folgend über den Erlenweg erreicht man die Hauptstraße/L 3162 und biegt nach rechts. Hinter den Bahngleisen liegt linke Hand der Bahnhof von Bahn-Piktogramm Renzendorf (km 14,7). Der Radweg biegt vor den Bahngleisen in die Straße Am Kornhaus, die in nord-westlicher Richtung dem Straßenverlauf folgend geradewegs nach Schwalmtal-Hopfgarten (km 15,5). Über die Renzendorfer Straße fährt man in den Ort auf der Straße Im Schwalmgrund/K120, der man nach links folgt, um nach etwa 500 m nach rechts in den Altenburger Weg zu schwenken.

Über einen Feldweg gelangt man auf hügeliger Strecke nach Alsfeld-Altenburg (km 20,0), wo man über den Hopfgartener Weg und die Erbsengasse auf die Schlossbergstraße/K 122 trifft. Hier kann man auf der Straße Am Schlossberg bergauf nach links einen Abstecher zum mittelalterlichen Altenburger Schloss machen. Ansonsten fährt man die Schloßbergstraße hinunter über die Bahngleise der Gießen und Fulda verbindenden Vogelsbergbahn bergab nach rechts bis zur Lauterbacher Straße/L 3145. Hier hält man sich rechts, um nach 25 m auf der linken Seite in einen Pfad einzubiegen, der hinunter zur Schwalm führt.


Streckenabschnitt Alsfeld–Schwalmstadt (km 22,5–51,8)

Sehenswertes

  • km 22,5 – Altstadt in Alsfeld, Koordinaten: N50° 45.061 E9° 16.287 / N50.751017 E9.27145, Karte
  • km 22,5 – Carl Ramspeck, Markt 10, 36304 Alsfeld, Telefon: 06631 2025 - Haushaltswaren, Geschenke und Deko in einem Laden von etwa 6 Meter Breite und 60 Meter Länge, Koordinaten: N50.75069 E9.27132, Montag-Freitag 8:00-18:00 Uhr, Samstag 8:30-16:00 Uhr, Karte
  • km 31,2 – Dorfmuseum Holzburg, Hohlweg 2a, Schrecksbach-Holzburg, Internet: www.dorfmuseum-holzburg.de, Koordinaten: N50° 49.565 E9° 15.217 / N50.826083 E9.253617, Karte
  • km 39,3 – Kapelle Schönberg, Röllshausen, Koordinaten: N50° 51.262 E9° 17.802 / N50.854367 E9.2967, Karte
  • km 43,3 – Storchennest, Loshausen, Koordinaten: N50° 53.046 E9° 15.216 / N50.8841 E9.2536, Karte

Einkaufsmöglichkeiten

  • Proviant-Piktogramm km 23,3 + 0,1 – Alsfeld: Rewe, Koordinaten: N50° 45.0306 E9° 16.6986 / N50.75051 E9.27831, Karte
  • Proviant-Piktogramm km 23,5 + 0,0 – Alsfeld: Tegut, Koordinaten: N50° 45.1836 E9° 16.6668 / N50.75306 E9.27778, Karte
  • Proviant-Piktogrammkm 35,1 + 0,0 – Schrecksbach: Edeka Gissmann, Koordinaten: N50° 50' 4.236" E9° 17' 5.856" / 50.83451 9.28496 / N50° 50.0706 E9° 17.0976, Karte
  • Proviant-Piktogrammkm 35,9 + 0,0 – Schrecksbach: Tegut, Koordinaten: N50° 50.4132 E9° 17.2188 / N50.84022 E9.28698, Karte
  • Proviant-Piktogrammkm 38,2 + 0,0 – Schrecksbach-Röllshausen: Gemischtwaren Diehl, längere Mittagspause, Koordinaten: N50° 51' 16.74" E9° 16' 56.604" / 50.85465 9.28239 / N50° 51.279 E9° 16.9434, Karte

Banken

  • Alsfeld
    • km 23,2 – VR Bank Hessenland, Löbergasse 4, 33604 Alsfeld, Telefon: 0 66 31 / 79 37-0, www.vrbank-hessenland.de, Koordinaten: N50° 45.010 E9° 16.630 / N50.750167 E9.277167, Karte
  • Schrecksbach
    • km 35,3 – VR Bank Hessenland, Immichenhainer Str. 3, 34637 Schrecksbach, Telefon: 0 66 31 / 79 37-0, www.vrbank-hessenland.de, Koordinaten: N50° 50.057 E9° 17.148 / N50.834283 E9.2858, Karte
    • km 35,3 – Kreissparkasse Schwalm-Eder - Geschäftsstelle, Kasseler Straße 2, 34637 Schrecksbach, Telefon 0 66 98 / 91 28 80, www.kskse.de, Koordinaten: N50° 50.085 E9° 17.151 / N50.83475 E9.28585, Karte

Behörden

  • km 23,5 – Alsfeld: Polizei, Koordinaten: N50° 45.1914 E9° 16.7232 / N50.75319 E9.27872, Karte

Wegbeschreibung

Nach der Unterquerung der stillgelegten Bahnstrecke Niederaula-Alsfeld (Gründchenbahn) und der A5 erreicht man geradeaus durch ein Parkgelände die ehemalige Kreisstadt Alsfeld. Auf dem Radweg geht es scharf nach links über eine Brücke über die Krebsbach vorbei am Erlebnis-Erlenbad (Hallen- und Freibad sowie Saunabereich) und dahinter in den Walkmühlenweg. Durch die Altenburger Straße und rechts in die Grünberger Straße erreicht man den Kern der Altstadt. Hier gilt es aufzupassen: Ein paar Meter fährt man in den Schnepfenhain, um gleich nach rechts in die Samuel-Spier-Gasse abzubiegen, die auf den Marktplatz führt. Die Stadt ist bekannt für ihr Fachwerk-Ensemble mit geschlossener historischer Bebauung. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem das Anfang des 16. Jahrhunderts erbaute Fachwerk-Rathaus am Marktplatz, das Weinhaus mit dem denebenliegenden ältesten Fachwerkhaus der Stadt aus dem Jahr 1350 und das Märchenhaus. Gemütliche Café-Piktogramm Cafés, mehrere Eisdielen und Restaurant-Piktogramm Restaurants laden ein zum Verweilen. In mehreren Proviant-Piktogramm Märkten kann man sich mit Lebensmitteln eindecken. Vom jenseits der Altstadt gelegenen Bahn-Piktogramm Bahnhof Alsfeld (km 22,1) gelangt man auf der Vogelsbergbahn östlich in Richtung Gießen oder westlich in Richtung Fulda. Quer über den Marktplatz gelangt man in die Untere Fulder Gasse. Am Leonhardsturm biegt man links ab in den Burgmauerweg, wo man auf der rechten Seite das Fahrradfachgeschäft Schütz (mit Schlauchomat) findet. Dahinter biegt man rechts ab in die Hersfelder Straße, dann nach links in die Straße An der Au und überquert die Schellengasse/B 62. Weiter geradeaus vorbei an zwei Lebensmittelmärkten, Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk fährt man nach rechts in die leicht ansteigende Carl-Metz-Straße, auf der man Alsfeld verlässt.

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Auf ebener Strecke geht es weiter nach Alsfeld-Eudorf (km 25,3) . Vor dem Sportplatz biegt man rechts ab, um gleich nach links entlang des Sportplatzes Richtung Alsfeld-Münch-Leusel zu fahren. Auf dem Weg fährt man am Hofgut Dotzelrod vorbei, in diesem Bereich und nach Münch-Leusel sind zwei leichtere Anstiege zu bewältigen. Der Weg nach Münch-Leusel verläuft über die Brücke über den Erlenbach. Man fährt weiter vor bis zur Landesstraße L 3156 . Parallel dazu wurde ein Weg asphaltiert, in den man rechts abbiegt und nach oben fährt um sich gleich danach rechts ins Schwalmtal rollen zu lassen. Der Weg verläuft noch im Gefälle hinter einem einzeln stehenden Baum nach links und bleibt auf der linken Seite der Schwalm. Der Feldweg durchs Einstaubecken wurde neu asphaltiert. Vor dem Staudamm des Hochwasserstaubeckens bei Heidelbach führt der Weg bergan. Nicht nur, wenn man ihn in umgekehrter Richtung fährt, sollte man Acht geben: Regenwasser hat tiefe Rillen in den Straßenbelag gerissen und Schotter ausgespült, der unten auf dem Asphaltweg liegt. An dieser Stelle kann man stürzen, insbesondere wenn man in Gegenrichtung fährt (Stand Sommer 2014). Oberhalb des Tals gelangt man über einen unbefestigten Weg zur Schrecksbacher Straße, die Alsfeld-Heidelbach (km 31,3) mit der B 254 verbindet. Als Radfahrer hält man sich links, um auf dem ersten nach rechts führenden asphaltierten Weg wieder hinunter zur Schwalm zu fahren.

Um den schlechten Wegverhältnissen zu entgehen, die durch nasse Witterung weiter verschlechtert werden oder beim Einstau der Schwalm im Heidelbacher Hochwasserstaubecken bietet sich folgende Alternative an: Statt in Münch-Leusel nach rechts über die Feldwege zu fahren, kann man auch geradeaus bis zur L 3156 fahren. Hier biegt man nach rechts ab, um erst bergauf, dann sacht bergab weiter auf der Landesstraße bis nach Heidelbach zu fahren. Hier schwenkt man nach rechts in die Schrecksbacher Straße ein. Kurz nach Beginn des Anstiegs vor einer scharfen Rechtskurve gelangt man auf dem nach links führenden asphaltierten Feldweg wieder auf den offiziellen Schwalm-Radweg/R4.

Durch die Schwalmwiesen rollt man auf ebener asphaltierter Strecke bis zur L3156, die Schrecksbach mit dem Stadtteil Holzburg (km 36,2) verbindet. In Holzburg zeigt das Holzburger Dorfmuseum die Wohnkultur vergangener Generationen und viele Schwälmer Trachten.

Wenn man das Museum besuchen will, fährt man am besten die oben genannte Alternativroute nach Heidelbach und im Ort geradeaus weiter über die L 3156 nach Holzburg. Will man Holzburg verlassen, dann weiter über die L 3156 nach Schrecksbach.

Auf der L3156 erreicht man Schrecksbach (km 35,5), nachdem man die B 254 unterquert hat. Oben geht es über die Alsfelder Straße/L3156 nach links in den Ort. Vor der Sparkasse biegt man links in die Kasseler Straße. Diese fährt man geradeaus bis zum Ende des Ortes weiter, ohne auf die B 254 abzubiegen. Rechts der Bundesstraße verläuft der Feldweg bis nach Schrecksbach-Röllshausen (km 38,8). Rechts des Ortes blickt man von Weitem auf die auf einem Basaltkegel gelegene Kapelle Schönberg(Radfahrkarte), die von Bonifatiusschülern um das Jahr 1000 errichtet wurde. Als eines der ältesten lebendigen Kulturdenkmäler Deutschlands ist sie in jedem Fall einen Besuch wert.

Einen weiteren Abstecher können Kulturinteressierte nach Willingshausen machen, in das Dorf, in dem mit der Willingshäuser Malerkolonie eine der ältesten Malerkolonien Europas gegründet wurde. Sie war einst Studienort internationaler Künstler, die mit ihren Landschaftsmotiven und Darstellung des bäuerlichen Lebens zur Popularität der Schwalm und der Schwälmer Trachten beitrugen. Auch heute noch gibt es Ausstellungen historischer und gegenwärtiger Willingshäuser Künstler/-innen im Museum Malerstübchen und eine Reihe von kreativen Angeboten. Wer einmal typische Schwälmer Gerichte und hausgemachten Kuchen probieren möchte wird in der Gürren Stubb (Guten Stube) auf zuvorkommende Weise bedient.
Vom Schwalm-Radweg nach Willingshausen gelangt man am einfachsten, wenn man die oben beschriebene Strecke über Holzburg fährt. Hinter Holzburg hält man sich erst geradeaus auf der K 114, dann links auf der K 112 Richtung Schrecksbach-Merzhausen. Von Merzhausen sind es noch etwa 1,5 km bis nach Willingshausen. Zurück geht's auf der K 106 wieder über Merzhausen nach Willingshausen-Zella, wo man wieder auf den Schwalm-Radweg/R4 trifft. Wer's auf dem Rückweg komplizierter aber landschaftlich etwas reizvoller möchte, fährt über Merzhausen und weiter auf der K 107 nach Willingshausen-Gungelshausen und Willingshausen-Leimbach. Direkt hinter dem letzten Haus in Leimbach führt rechts ein Feldweg nach Willingshausen-Loshausen, wo man den Schwalm-Radweg/R4 erreicht. Man fährt bis zur Hauptstraße, von da nach rechts in den Weg Zur schwarzen Brücke. Der Weg nach Willingshausen hat in jedem Fall etwas Steigung und Gefälle.

Auf der Hauptroute gelangt man über Schrecksbach-Salmshausen (km 39,7) nach Willingshausen-Zella (km 41,8). Hier sind Radfahrer/-innen herzlich willkommen auf dem Rastplatz Radlers Ruh mit Klappdach. In Loshausen (km 43,3) kann man, wenn man Glück hat, auf dem Schornstein der alten Molkerei in der Straße Am Storchennest die Loshäuser Störche mit ihrem Nachwuchs beobachten. Seit einigen Jahren sind die Störche dank intensiver Bemühungen in der Schwalm wieder heimisch geworden und sorgten in den vergangenen Jahren regelmäßig für Nachwuchs. Wer sie nicht auf ihrem Horst antrifft hat öfter auch das Glück, sie in den Schwalmwiesen links und rechts des Radwegs bei der Futtersuche zu sehen. In Loshausen bewahrt der Verein zur Pflege des Schwälmer Brauchtums / Tanz- und Trachtengruppe Loshausen die Schwälmer Kultur mit traditionellen Tänzen und altem Schwälmer Handwerk, alles in original Schwälmer Tracht. Wer nicht das Glück hat, dass der Verein gerade einen Auftritt hat, kann sich einige Eindrücke vom Internetauftritt des Vereins holen (Filme, Bilder und Hintergründe).

Seit Sommer 2013 kann man von Loshausen nach Treysa auf dem Rotkäppchen-Radweg fahren, einem Radweg in hervorragender Qualität, der auf der ehemaligen Bahntrasse von Oberaula nach Treysa errichtet wurde. Natürlich kann man auch weiter dem Schwalm-Radweg folgen.

Bildnachweis: Stadt Schwalmstadt (Museum der Schwalm); ADFC Schwalmstadt


Streckenabschnitt Schwalmstadt–Felsberg (km 51,8–104)

Leider wird die Attraktivität des Schwalm-Radwegs auf diesem Abschnitt durch den Bau der A 49 zwischen Schwalmstadt-Treysa und Borken massiv bedroht. Das Schwalmtal wurde stellenweise in eine Mondlandschaft verwandelt, die Landschaft wird weiter zerstört und zubetoniert. Sollte die Autobahn fertiggestellt werden, durchschneidet sie das landschaftlich reizvolle Flusstal. Radfahren im Abgas- und Lärmkorridor der Autobahn dürfte für die meisten Radfahrer kaum attraktiv sein. Dazu ist damit zu rechnen, dass der Verkehr vor allem auf den Treysaer Straßen, über den auch der Schwalm-Radweg verläuft, massiv anwachsen wird.

Wer sich über die kontroverse Diskussion informieren möchte, kann dies auf den Seiten von Schwalm ohne Autobahn tun. Trotz intensiver Internetrecherche ist es bislang nicht gelungen, eine Seite von Autobahnbefürwortern zu finden. Wer eine solche kennt, kann gerne eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken.

Sehenswertes

Einen Überblick über die Schwalmstädter Sehenswürdigkeiten gibt die Internetseite der Stadt Schwalmstadt.

  • km 47,9 + 0,6 –  Museum der Schwalm, Ziegenhain, Koordinaten: N50° 54.644 E9° 14.072N / N50.910733 E9.234533, Karte
  • km 47,9 + 0,6 – Wasserfestung und Schloss Ziegenhain
  • km 51,2 + 0,6 – Altstadt Treysa mit Totenkirche, Koordinaten: N50° 54.787 E9° 11.358 / N50.913117 E9.1893, Karte
  • km 54,0 – Naturschutzgebiet Leistwiesen bei Rommerhausen, Koordinaten: N50° 55.503 E9° 10.290 / N50.92505 E9.1715, Karte
  • km 55,7 + 2,5 – Einschlagsort des Meteoriten von Treysa, Koordinaten: N50° 56.64 E9° 9.6516 / N50.94400 E9.16086, Karte
  • km XX,X + X,X – Archäologischer Wanderweg Altenburg, Neuental-Römersberg,XXXXXXX Karte
  • km 81,6 + 0,1 – Naturbadesee Stockelache, Borken-Kleinenglis, Koordinaten: N51° 03.944 E9° 14.652 / N51.065733 E9.2442, Karte
  • km 85,0 + 1,0 – Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum , Borken, Koordinaten: N51° 03.105 E9° 15.980 / N51.05175 E9.266333, Karte (Themenpark Kohle & Energie); N51 02.710 E9° 17.064 / E51.045167 E9.2844, Karte (Bergbaugeschichte/Besucherstollen)
  • Borkener Seenlandschaft mit Naturschutzgebiet Borkener See
  • km 104,0 + 0,0 – Museum Gensungen, Bahnhofstr. 12, Felsberg-Gensungen und Archäologischer Pfad
  • km 104,0 + 1,0 – Klosterruine Stift und Kartause zu Eppenberg mit Bienenkundezentrum, Gensungen
  • Böddiger Berg: nördlichster Weinberg Hessens, Gensungen

Einkaufsmöglichkeiten

  • Proviant-Piktogrammkm 46,7 + 0,3 – Schwalmstadt-Ziegenhain: Tegut, Koordinaten: N50° 54' 36.108" E9° 14' 34.224" / 50.91003 9.24284 / N50° 54.6018 E9° 14.5704, Karte
  • Proviant-Piktogrammkm 50,4 + 0,4 – Schwalmstadt-Treysa: Kaufland, Koordinaten: N50° 54' 43.596" E9° 11' 54.78" / 50.91211 9.19855 / N50° 54.7266 E9° 11.913, Karte
  • Proviant-Piktogrammkm 51,1 + 0,8 – Schwalmstadt-Treysa: Tegut, Koordinaten: N50° 55' 8.004" E9° 12' 5.76" / 50.91889 9.20160 / N50° 55.1334 E9° 12.096, Karte
  • Proviant-Piktogramm Neuental-Zimmersrode
  • Proviant-Piktogramm Bad Zwesten
  • Proviant-Piktogramm Borken
  • Proviant-Piktogramm Borken-Singlis
  • Proviant-Piktogramm Wabern-Unshausen (Tankstelle)
  • (Proviant-Piktogramm Wabern: nicht direkt am Radweg gelegen, erreichbar über R 4)
  • Proviant-Piktogramm Felsberg

Wegbeschreibung

Der nächste Ort ist der alte Grafensitz in Schwalmstadt-Ziegenhain (km 47,8). Die historische Festungsanlage mit ihren heute noch gefluteten Wallgräben lohnt ebenso den Besuch wie das Museum der Schwalm im Steinernen Haus. Hier sind unter anderem die alten Schwälmer Trachten ausgestellt sowie altes Schwälmer Handwerk und Schwälmer Kunst zu bestaunen. Die Mädchen trugen zur Sonntagstracht eine rote Kopfbedeckung. Es wurde kolportiert, dass das Motiv des Rotkäppchens der Gebrüder Grimm hier seinen Ursprung hatte. Neuere Forschungen belegen allerdings, dass das Rotkäppchen über zugewanderte Hugenotten aus Frankreich nach Nordhessen kam.

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Links vom Radweg liegt der Segelflugplatz Ziegenhain. Besonders im Sommer bei sonnigem Wetter kann man den Flugzeugen zusehen, wenn Sie ihre Runden im blauen Himmel drehen. Dabei sollte man in jedem Fall auf die Drängelgitter achten, die mitten auf dem Weg stehen!

In Ziegenhain trennen sich vorübergehend der Schwalmradweg und der R4. Während nach der Querung der Festungsstraße/K 104 der R4 auf dem Dammweg rechts der Schwalm verläuft und vorübergehend das Schwalmtal verlässt, führt der Schwalmradweg über den Dammweg links der Schwalm.

Schwalm-Radweg Ziegenhain/Treysa/Allendorf

Wenn man auf dem Schwalm-Radweg bleiben will, nimmt man die zweite Abbiegung nach rechts, um bis zum Umspannwerk Treysa zu fahren. Hier biegt man rechts ab und fährt nach links auf den beginnenden Dammweg.

Sollte der Radweg durch den Einstau des Schwalmbeckens nicht passierbar sein, fährt man an der oben genannten zweiten Abbiegung weiter dem Straßenverlauf folgend im leichten Bogen nach rechts und gelangt so zum Bahnradweg. Hier hält man sich rechts. An der ersten Kreuzung in Treysa am Umspannwerk biegt man rechts ab und erreicht so wieder den Schwalm-Radweg.

Am Ende überquert man den Fußgängerüberweg und fährt auf dem kombinierten Fußgänger- und Radfahrweg nach rechts in Richtung des Bahnviadukts, das man unterquert und dann über die Ampelkreuzung in den Wiegelsweg.

In jedem Fall lohnt ein Abstecher in die historische Altstadt von Treysa (km 51,2 + 0,6; Totenkirche, Rathaus, Hexenturm und andere). Hier hat man mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist, nach dem Viadukt nach links über die Fußgängerbrücke über die Zwalmstraße und im Kreisel nach rechts über die Burggasse. Dies ist auch der Weg zum Bahn-Piktogramm Bahnhof Treysa. Wer einen schöneren Weg fahren möchte, kann im Wiegelsweg nach etwa 200 m über die Fußgängerbrücke über die Schwalm gelangen. Danach so lange geradeaus, bis es nicht mehr weitergeht und dann nach links ins Rahmgässchen. Dies ist der Weg, den die Bewohner/-innen der Oberstadt im Mittelalter nahmen, wenn sie in der Schwalm gefischt hatten oder von dort Wasser holten. Am Ende des Rahmgässchens gelangt man automatisch in die Burggasse. Diese führt weiter bergauf vorbei an der Totenkirche zum Markplatz und zum Rathaus. Wer auf den Schwalm-Radweg zurück möchte, fährt rechts am Rathaus vorbei und nach 20 m nach rechts in die Steingasse. Vorbei an schönen Fachwerkhäusern steht am Ende der Abfahrt auf der rechten Seite die Hospitalskapelle. Das Hospital zum Heiligen Geist (erstmals 1367 urkundlich erwähnt) wurde als soziale Einrichtung für Arme und Kranke gebaut. Heute dient die Kapelle nach einer aufwändigen Restaurierung vorzugsweise als Raum für Trauungen, Kunstausstellungen und Konzerte. 20 m weiter kann man noch vor dem Hexenturm (einzig erhaltener Rundturm der ehemaligen Stadtbefestigung nach links in die Wagnergasse abbiegen und gelangt an deren Ende in den unteren Bereich der Bahnhofstraße, wo man in mehreren Cafe-Piktogramm Cafés einkehren kann. Im ganzen Gebiet der Altstadt bieten eine Vielzahl von Restaurant-Piktogramm Restaurants leckeres Essen aus aller Welt für die hungrigen Gäste (Orte sind im GPS-Track oder auf openstreetmap.org verzeichnet).

Wer ohne Abstecher auf dem Schwalm-Radweg geblienben ist, kann bis zum Ende des Wiegelswegs fahren. Dort erlaubt ein Zusatzschild die Durchfahrt für Radfahrer. Bei der Querung der B 254 sollte man vorsichtig sein, da die Verkehrsführung sehr unübersichtlich ist. Nach 100 m biegt man nach links in den Leistweg ein.

Außerhalb des Ortes erreicht man nach einer annähernd 180-Grad-Kurve das Naturschutzgebiet Leistwiesen bei Rommershausen (km 54,0). Hier stehen ausgedehnte Schilfflächen, hin und wieder sind auch Störche und andere seltene Vögel anzutreffen. Das Betreten der Feuchtflächen ist allerdings untersagt. Statt den Berg hoch nach Treysa zu fahren, biegt man am Ende einer längeren Hecke nach links ab. Nach etwa 200 m an der tiefsten Stelle liegt Sand, der vom Berg hinabgespült wird. Besonders, wenn man von oben hinunterfährt, besteht die Gefahr den Lenker zu verreißen und zu stürzen.

Nach einem kleinen Aufstieg durch ein kleines oberhalb der Schwalm gelegenes Waldstück hat man einen schönen Blick von oben auf die Schwalm, bevor man Schwalmstadt-Rommershausen (km 55,8) erreicht. Das in der Dorfmitte gelegene (Renaissance-)Schloss Rommershausen wird als Privathaus genutzt und steht nicht für Besichtigungen zur Verfügung.

Wer will kann den ausgeschilderten Radweg verlassen und eine landschaftlich reizvolle Strecke links der Schwalm nehmen. Dazu fährt man unten im Dorf angelangt an der Kirche links entlang zum Wehr. Dort wurde vor Kurzem eine neue neue Fischtreppe erbaut. Nach Überquerung der Schwalm hält man sich im Grunde genommen immer rechts, erst auf einem abgesplitteten Weg entlang von Gärten und anschließend durch das Tal der sich intensiv schlängelnden Schwalm nach Dittershausen.

Eine zweite Möglichkeit ist, hier einen Abstecher zum Einschlagort des Meteoriten von Treysa zu machen (wegen des des Fundortes in der Gemarkung Rommershausen auch Rommershäuser Meteorit genannt). Für die astronomische Geschichte Deutschlands ist er äußerst bedeutsam, weil er der größte Meteorit der Neuzeit hierzulande ist, dessen Einschlag beobachtet werden konnte. Damit schaffte es der 63,28 kg schwere und 36 cm im Durchmesser messende Brocken aus Eisen und Nickel sogar bis ins Guiness-Buch der Rekorde. Besonders ist, dass der Meteorit beim Eintritt in die Atmosphäre nicht in viele Einzelteile zersplitterte, wie das in der Regel der Fall ist, sondern am Stück erhalten geblieben ist, ohne dass von außen Risse erkennbar wären. Eine Nachbildung wird im Museum der Schwalm in Schwalmstadt-Ziegenhain ausgestellt. Am Fundort steht ein Gedenkstein. Den Weg dorthin findet man in unserer GPS-Datei.

Der ausgeschilderte Radweg verläuft im Ort entlang der Hauptstraße. Am Ortsausgang zweigt ein kleiner Weg nach links und führt über eine schmale (Fußgänger-)Brücke über die Schwalm. Wenn man Glück hat, kann man am rechts liegenden Wehr Wasservögel und sogar den Eisvogel beobachten.

In Dittershausen (km 56,5) biegt man nach rechts in die L 3145, fährt aber nach 100 m geradeaus in die Straße An der Schule und weiter in den Wasserweg. Vorbei an einem Bauernhof geht es über einen abgesplitteten Weg bis man rechts in einen geteerten Feldweg abbiegt. Im Schwalmtal findet man eine Vielzahl von Viehweiden, auf denen Kühe und Pferde grasen. Dem Hauptverlauf des Weges folgend erreicht man den Corellhof. Hier vereint sich der Schwalm-Radweg wieder mit dem R4.

Alternativroute R4 Ziegenhain/Röllshausen/Allendorf

Nach einem Besuch in Ziegenhain gelangt man rechts der Schwalm ins Gewerbegebiet am ehemaligen Nordbahnhof Ziegenhain. Über die Gleise der ehemaligen Kanonenbahn fährt nach rechts und gelangt nach wenigen hundert Metern zum Hotel und Restaurant Hof Weidelbach. Wer vorher in Ziegenhain keine Rast gemacht hat, kann hier in einer wunderschönen waldnahen Umgebung entspannen. Kinder können sich hier auf dem neu angelegten Kinderspielplatz austoben. An lauen Sommerabenden kann man dem Froschkonzert vom nahegelegenen Teich lauschen.

Am Waldrand entlang geht es weiter Richtung Rörshain. Man passiert das ehemalige Sondermunitionslager Treysa-Rörshain, in dem zur Zeit des Kalten Kriegs Atomwaffen gelagert wurden. Nach dem Ende der Ost-West-Konfrontation wurde das Lager aufgegeben und wird nur noch zivil genutzt.

Am Ende des Lagerzauns biegt man nach links ab und nach 500 m noch einmal links in Richtung Allendorf. Am Sportplatz vorbei gelangt man auf der Straße Am Ittersbach auf die K 103 und biegt nach rechts. Gleich danach geht es nach links in den Schwalmweg und unter der Bahnviadukt nach rechts zum Wehr der Allendörfer Mühle. In einem Garten kurz hinter dem letzten Haus steht eine alternative Wetterstation - mit Schmunzelfaktor.

Man hält sich links der Bahntrasse und biegt auf die L 3067 ein, die nach Schlierbach führt. Links der Straße wurde ein Radweg neu gebaut, auf dem man über die 2009 erbaute Brücke die Schwalm überqueren kann. In der nächsten Kurve hält man sich links auf der Straße Zum Wiesenhof. Kurz vor dem Corellhof vereint sich der R4 wieder mit dem Schwalm-Radweg.

Über Feldwege geht es eine der wenigen Steigungen bergauf Richtung Schlierbach. In den Feldern links und rechts des Weges stehen oft Rehe. Wenn man oben auf der Kuppe angelangt ist, sollte man die Gelegenheit nicht versäumen sich einmal umzudrehen und den weiten Ausblick Richtung Knüll zu genießen. Seien Sie bitte bei der nun folgenden Abfahrt vorsichtig, unten angekommen geht es scharf nach rechts weiter.

Den Berg hinunter gelangen Sie hinein nach Schlierbach (km 61,3). Der Radweg führt nicht über die Hauptsttraße (Landesstraße), sondern durch das Dorf vorbei am Bürgerhaus. Bei schönem Wetter jagen hier die Mehlschwalben durch die engen Straßen kurz über den Köpfen der Radfahrer/-innen. Wer seine Radtour mit einer Kanutour verbinden möchte, findet rechts von der Schwalm-Brücke eine gute Einstiegmöglichkeit für sein Boot. Zurück auf der L 3067 hält man sich rechts auf der K 56 in Richtung Dorheim und in Richtung des Bahnübergangs über die Main-Weser-Bahn. Dahinter biegt man sofort nach links ab und nimmt den mittleren der drei Wege (der erste Weg links führt auf Bahngelände). Nach ca. 600 m liegt auf der rechten Seite des Weges ein infolge des Baus der Bahntrasse abgetrennter Altarm der Schwalm. Im Sommer blüht hier ein großer Teppich aus gelben Teichrosen. Hier fühlen sich viele Amphibien und Wasservögel wohl. Wer viel Glück hat, kann auch eine Ringelnatter beim Sonnenbaden beobachten. Die scheuen Tiere sind gute Schwimmer.

Weiter geht's, wieder einmal unter der Bahnlinie hindurch in Richtung Waltersbrück, immer links entlang der Bahn. Im Ort (km 65,4) fährt man immer geradeaus, bis der Weg etwas unerwartet zwischen zwei Häusern nach rechts abbiegt. Vorbei an wunderschönen Fachwerkanwesen gelangt man auf den Weg nach Zimmersrode/Bischhausen (mit Bett+Bike-Betrieb). Auf halbem Weg kann man auf dem Platz des Angelsportvereins Waltersbrück (km 66,2) eine Rast einlegen. Bänke und Tische sowie eine Möglichkeit zum Unterstellen sind vorhanden.

Weiter geht es der Beschilderung folgend über einen asphaltierten Feldweg Richtung L 3149. Diese muss man überqueren, wenn man auf den gegenüberliegenden Radweg gelangen will. Hier sollte man vorsichtig sein, weil die Stelle etwas unübersichtlich ist und die motorisierten Verkehrsteilnehmer/-innen bisweilen etwas schnell fahren. Zimmersrode mit dem Bahnhof (km 67,5 + 1,1) erreicht man, wenn man sich rechts hält. Der Schwalm-Radweg/R4 verläuft auf dem Radweg nach links, schon bald unterquert man die A 49. Am Ortseingang von Neuental-Bischhausen (km 68,0) führt eine Brücke über die Schwalm, die hier von einem Wehr gestaut wird, das die Schwalmmühle mit Wasser versorgt. Auf der linken Seite steht die evangelisch-reformierte Kirche. Als ehemalige Wehrkirche (mit Resten mittelalterlicher Fresken im Chorfenster) ist sie eines der wenigen sichtbaren Überbleibsel einer Wasserburg, die im 12. Jahrhundert Stammsitz der alten hessischen Adelsfamilie von Löwenstein war. Den Schlüssel für die Kirche kann man bei der Küsterfamilie Völker bekommen (Telefon 0 66 93 / 12 04). Heute deuten  die Schießscharten im Kirchturm und Straßennamen wie Am Burggraben auf die wehrhafte Vergangenheit hin. Auf der Verkehrsinsel in der Ortsmitte ist ein Modell der Wasserburg zu besichtigen.

Auf der L 3074 Richtung Bad Zwesten geht es weiter etwas abseits der Schwalm. Bis vor Kurzem machte der Schwalm-Radweg einen Schlenker durchs Feld, dieser ist aber nach der neuen Wegführung weggefallen. Auch der nächste Ort Neuental-Niederurff (km 71,0) ist Stammsitz eines Adelsgeschlechtes, derer von Urff, und hat eine Burg zu bieten. Diese befindet sich allerdings in Privatbesitz und ist nicht zu besichtigen. Dafür kann man auch hier einen Blick in die evangelisch-reformierte Kirche werfen, die ebenfalls eine ehemalige Wehrkirche ist, heute noch zu erkennen an den Schießschaften in der Kirchmauer. Den Schlüssel gibt's bei Hiltrud Kleindopp, Telefon 0 66 93 / 82 86.

Nach dem Ortsausgang biegt der Radweg rechts ab hinunter ins Schwalmtal. Nach dem Überqueren der Brücke über den Fluss führt der hier landschaftlich sehr schöne Weg weiter nach links erst im Wald, dann am Waldrand entlang bis man den Campingplatz erreicht. Im Heil- und Kurbadeort Bad Zwesten (km 74,8) findet man neben Schloss, Burgruine Löwenstein mit Aussichtsturm, Kurpark, Heimatmuseum und Zugang zum Kellerwaldsteig (Wanderweg im Nationalpark Kellerwald-Edersee) auch eine große Anzahl von gastronomischen Betrieben. Mit dem Wald-Campingplatz und dem Landhotel Kern können Radfahrer/-innen je nach individuellen Bedürfnissen zwischen zwei Bett+Bike-Betrieben wählen.

Weiter geht es über asphaltierte Feldwege nach Borken-Kerstenhausen (km 78,0) und zur Schwalmpforte. Hier umfließt die Schwalm aus dem Löwensteiner Grund kommend im Uhrzeigersinn die Altenburg, um vor den Ausläufern des Hessenwaldes in die Schwalmaue als Teil der Westhessischen Senke zu fließen. Der Landgasthof Lange Zum Mühlengrund mitten im Ort direkt neben dem Radweg bietet als Bett+Bike-Betrieb auch Übernachtungen für Radfahrer/-innen an. Durch den Ort  verläuft die B 3, die zur Autobahnauffahrt auf die A 49 führt, das Verkehrsaufkommen ist entsprechend hoch. Am Ende des Ortes hinter der Tankstelle biegt man rechts in die Kerstenhausener Straße ein, auf der man zuerst die Schwalm überquert und kurz danach unter der Autobahn hindurch fährt. Die Straße steigt vor Arnsbach (km 80,3) leicht an. Am Ortseingang folgt man dem ersten Feldweg nach links. Vorbei am Friedhof fährt man an einem Platz vorbei, an dem etliche Bienenkörbe stehen, vor denen man respektvoll Abstand halten sollte. Man folgt der Beschilderung, überquert wiederum die Schwalm und erreicht die Stockelache, ein Freizeitgelände mit Naturbadesee, Wasserrutsche, Strandvolleyball, einer Gaststätte und weiteren Freizeitangeboten.

Der Radweg Richtung Borken verläuft neben der L 3223 und weiter neben der L 3150. Wenn man an der Schwalm unter der Landesstraße hindurch fährt, folgt bald danach ein Fahrtrichtungswechsel um 180°. Das entsprechende Schild ist durch Bäume verdeckt nur schlecht zu erkennen. Wenn man die Kehrtwende verpasst und sich rechts hält, landet man in Borken-Großenenglis. Nach Borken hinein gelangt man durch ein Gewerbegebiet. Interessant ist die Motorradschmiede von Fred Kodlin, in dem Motorräder veredelt werden und die einen internationalen Ruf geniest. In der Region um Borken wurde in früheren Zeiten Braunkohle gefördert und in einem Kraftwerk verstromt. Die Kohleförderung wurde nach dem Unglück von Stolzenbach eingestellt, das Kraftwerk geschlossen. Geblieben sind mehrere Seen wie die Borkener Seen und die Stockelache, in denen Kohle im Tagebau abgebaut wurde sowie die beiden Bergbaumuseen (Themenpark Kohle & Energie am Ortseingang und im Ort das Museum für Bergbaugeschichte mit dem Besucherstollen), in denen man einen guten Einblick in die Geschichte des Bergbaus gewinnen kann, der über Jahrhunderte die Region geprägt hat. In der Stadt gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, eine Eisdiele und eine größere Auswahl an Gaststätten mit internationaler Küche (Link zu Gastronomieeinrichtungen in Borken).

In Borken wurde die Wegführung geändert. Aktuell geht der Weg direkt am Bahnhof vorbei und verläuft die ersten 300  durch den Herboldshäuser Weg und überquert den Bommerweg / L 3384. Nach 75 m durch den Blumlingsweg biegt der Weg rechts in die Krausgasse ab. An der zweiten Kreuzung geht links der Strichpfuhlweg ab, der weiter ins Feld führt.

Kurz vor Singlis (km 89,1) trennen sich nach einer links-rechts-rechts-Kombination Schwalm-Radweg / R 4 und , auf dem man über die Reformationsstadt (hier wurde 1526 auf einer Synode die Reformation in Hessen eingeführt) Homberg (Efze) das Fuldatal und den R 1 erreicht. Singlis selbst hat einen Bahnhof an der Bahnlinie in die Richtungen Marburg–Frankfurt und Kassel. Danach geht es unmittelbar rechts der Bahnlinie weiter bis zur L 3148, auf der man sich 200 m in linker Richtung bewegt, bis es rechts wieder ins Feld geht.

Nach ein paar Metern kann man die Bahn über eine Halbschranke überqueren: Hier trennen sich Schwalm-Radweg und R 4, die über fast den gesamten Verlauf des Schwalm-Radwegs identisch waren. Nach Wabern-Uttershausen (km 92,8) erreicht der R 4 Wabern (mit Bahnhof und IC-Halt), danach die alte Bonifatius- und Kaiserstadt Fritzlar mit seinem mittelalterlichen Stadtbild.

Der Schwalm-Radweg geht weiter rechts der Bahnlinie, um dann am ersten Weg rechts nach Wabern-Unshausen (km 95,5) abzuknicken. Durch den Ort verläuft die B 254 mit einem hohen Verkehrsaufkommen. In linker Richtung wurde vor einigen Jahren ein Fahrradweg gebaut, auf dem man fürs Erste Richtung Wabern weiterfährt, biegt aber vorher im Verlauf der B 253 nach rechts ab.

Wer von hier aus auf dem Eder-Radweg Richtung Edersee weiterfahren will, biegt nicht ab, sondern fährt Richtung Wabern auf dem R 17. Auf dem gleichen Weg gelangt man auch auf kurzem Weg zum Waberner Bahnhof.

In Wabern-Harle (km 97,8), dem nächsten Ort am Schwalm-Radweg, ist die Wehrkirche sehenswert. Die Kirche gehört zum Programm Offene Kirche, sie ist tagsüber geöffnet (wenn nicht gerade ein Gottesdienst gefeiert wird).

Durchs Feld fährt man weiter über abgesplittete Wege in Richtung der Schwalm-Mündung in die Eder. Über zwei neu errichtete Brücken über Schwalm und Rhünda kommt man der Mündung nahe, der eigentliche Zusammenfluss befindet sich aber auf Privatgelände, auf landwirtschaftlichem Gelände und auf dem Gelände einer Mühle – auf den Fotos in diesem Artikel sind auch Bilder von der Mündung zu sehen. Gegenüber der Mündung liegt  das zu Felsberg gehörende Altenburg (km 101,7) mit der Ruine der gleichnamigen Burg. Mit etwa 30 Einwohnern/-innen gehört das Dorf zu den kleinsten in Hessen.

Der Schwalm-Radweg ist an der Mündung noch nicht zuende. Über Felsberg-Rhünda (km 102,3) erreicht man das Ziel des Schwalm-Radwegs, die beiden Orte Gensungen und Felsberg (km 104,0) – Gensungen liegt rechts der Eder, Felsberg am linksseitigen Ufer. Sehenswert in Gensungen ist das Museum für Vor- und Frühgeschichte. In Felsberg lohnen der Besuch der Altstadt mit der Burgruine Butterfass und des Bienenkundemuseums. Im barrierefreien Bahnhof Felsberg halten Regionalbahnen und die Regiotrams. Hier kann man weiter auf dem Eder-Radweg fahren.

Bildnachweis: Stadt Schwalmstadt (Museum der Schwalm); ADFC Schwalmstadt


Servicebetriebe für Radreparaturen

Ergänzungen und Verbesserungen können Sie gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken.

Alsfeld

  • km 22,4 + 0,4 – NEON Rad & Sport Center, Ludwigsplatz 5, 36304 Alsfeld, Telefon: 0 66 31 / 33 24, Fax: 0 66 31 / 7 42 95, Internet: www.neon-radsport.de, Koordinaten: N50° 45.167 E9° 16.096 / N50.752783 E9.268267, Karte
  • km 23,0 – Zweirad Schütz, Hersfelder Strasse 39, 36304 Alsfeld, Telefon: 0 66 31 / 36 58, Fax: 0 66 31 / 46 79, Internet: www.zweiradschuetz.de, Koordinaten: N50° 45.094 E9° 16.504 / N50.751567 E9.275067, Karte

Alsfeld-Heidelbach

  • km 31,3 + 0,25 – Zweirad Shop Müller, Im Wiesengrund 17, 36304 Alsfeld-Heidelbach, Telefon: 0 66 31 / 7 68, Internet: www.zweiradshop-mueller.de, Koordinaten: N50° 48' 22.392" E9° 15' 31.536" / 50.80622 9.25876 / N50° 48.3732 E9° 15.525, Karte

Schwalmstadt-Treysa

  • km 50,3 + 0,7 – Alex' Fahrrad-Shop, Marienburger Straße 30, 34613 Schwalmstadt, Telefon: 0 66 91 / 2 25 29, Koordinaten: N50° 54.4908 E9° 11.973 / N50.90818 E9.19955, Karte
  • km 51,2 + 0,6 – Fischis Bikebox, Stephanstr. 10, 34613 Schwalmstadt, Telefon: 0 66 91 / 91 61 88, Internet: www.fischi-bikebox.de, Koordinaten: N50° 54.6078 E9° 11.3382 / N50.91013 E9.18897, Karte

Borken

  • km XX – Fahrradladen Rothauge, Bahnhofstraße 29, 34582 Borken, Telefon: 05682 2361, Internet: www.fahrrad-rothauge.de/borken, Koordinaten: N51° 02.883 E9° 16.727 / N51.04805 E9.278783, Karte
  • km 84,0 + 2,5 – Radstop Liegeräder Anhänger, Kernstr. 10, 34582 Borken-Gombeth, Telefon: 0 56 82 / 7 10 11, Koordinaten: N51.06644 E9.28616, Karte

Übernachtung

Wer tagsüber längere Strecken mit dem Rad fährt, will nachts ruhig schlafen, um sich gut zu erholen. Die hier genannten Bett+Bike-Betriebe bieten Unterkünfte, die speziell an den Bedürfnissen von Fahrradfahrern/-innen ausgerichtet sind. Vom komfortablen Hotel bis zur gemütlichen Pension – sie alle erfüllen die vom ADFC vorgeschriebenen Qualitätsstandards und bieten darüber hinaus so manche Annehmlichkeit.


Gastronomie

Dies ist nur eine erste Auswahl. Weitere Gaststätten folgen.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass die Gaststätte Ihrer Wahl geöffnet hat, besuchen Sie die angegebene Internetseite oder setzen Sie telefonisch mit der Gaststätte in Verbindung.

Ulrichstein

  • Bett+Bike-Piktogramm Hotel Ristorante Ätna, Marktstraße 1, 35327 Ulrichstein, Telefon: 0 66 45 / 91 88 24, Internet: www.hotel-ristorante-aetna.de, ADFC-geprüfter Bett+Bike Betrieb, Koordinaten: N50° 34.5882 E9° 11.532 / N50.57647 E9.19220, Karte
  • Bett+Bike-Piktogramm Landgasthof Groh, Hauptstraße 1, 35327 Ulrichstein, Telefon: 0 66 45 / 3 10, Internet: www.landgasthof-groh.de, ADFC-geprüfter Bett+Bike Betrieb, Koordinaten: N50° 34.608 E9° 11.5194 / N50.57680 E9.19199, Karte

Meiches

  • Gasthof Jägerhaus, Inhaber: E. Koch, Storndorfer Str. 5, 36369 Lautertal, Telefon: 0 66 30 / 3 93 - deftige kostengünstige Küche; dienstags Ruhetag, Koordinaten: N50.62408 E9.25564, Karte

Alsfeld

  • Bett+Bike-Piktogramm km 21,8 – Gasthof Roth Zur Linde, Merschroder Straße 25, 36304 Alsfeld-Liederbach, Telefon: 0 66 31 / 39 17, Internet: www.gasthof-roth.de, ADFC-geprüfter Bett+Bike Betrieb (2 km), Koordinaten: N50° 43.4616 E9° 14.9802 / N50.72436 E9.24967, Karte
  • Bett+Bike-Piktogramm km 21 + 0,2 – Oma's Café-Stubb, Obergasse 13, 36304 Alsfeld, Telefon: 06631 919660, Internet: www.omas-cafe-stubb.de, - gemütliches Café mit selbstgebackenen Torten, Koordinaten: N50.75181 E9.27068, Karte
  • Bett+Bike-Piktogramm km 25,5 – Hotel Zur Schmiede, Ziegenhainer Str. 26, 36304 Alsfeld-Eudorf, Telefon: 0 66 31 / 7 93 83-0, Internet: www.zur-schmiede.de, ADFC-geprüfter Bett+Bike Betrieb (2 km), Koordinaten: N50° 46.038 E9° 17.3952 / N50.76730 E9.28992, Karte

Schwalmstadt

  • km 47,9 + 0,1 – Kulturbahnhof Schwalm, Erich-Rohde-Str. 1, 34613 Schwalmstadt, Telefon: 0 66 91 / 8 06 10 - 0, Internet: www.kulturbahnhof-schwalm.de, Koordinaten: N50° 54' 18.828" E9° 13' 52.896" / N50.90523 E9.23136 / N50° 54.3138 E9° 13.8816, Karte - zurzeit geschlossen
  • km 47,9 + 0,5 – Hotel Rosengarten, Muhlystr. 3, 34613 Schwalmstadt-Ziegenhain, Telefon: 0 66 91 / 9 47 00, Internet: www.rosengarten-schwalmstadt.com, Koordinaten: N50° 54.6018 E9° 14.0772 / N50.91003 E9.23462, Karte
  • km 47,9 + 4,0 (R4: 0 km) – Hof Weidelbach, Am Weidelbach, 34613 Schwalmstadt-Ziegenhain, Telefon: 0 66 91 / 47 26, Fax: 0 66 91 / 7 22 40, Internet: www.hof-weidelbach.de, Koordinaten: N50° 55.881 E9° 13.8414 / N50.93135 E9.23069, Karte
  • km 59,7 + 0,8 R4: 0,1 km) – Gasthof Rockensüß, Zur Landsburg 19, 34613 Schwalmstadt-Allendorf, Telefon 0 66 91 / 91 92 50, Telefax: 06691 / 919251, Internet: www.gasthof-rockensuess.de, Koordinaten: N50° 55.881 E9° 13.8414 / N50.93135 E9.23069, Karte

Neuental

  • km 61,3 + 0,1 – Alte Molkerei, Im Grund 5, 34599 Neuental-Schlierbach, Telefon: 0 66 93 / 81 30, Internet: www.alte-molkerei-schlierbach.de, - deftige kleine Mahlzeiten (Öffnungszeiten beachten!), Koordinaten: 50.96236 9.19787, Karte
  • km 68,2 – Bischhäuser Hof, Bischhäuser Str. 8, 34599 Neuental-Bischhausen, Telefon: 0 66 93 / 2 52, Koordinaten: N51° 0.6888 E9° 12.1782 / N51.01148 E9.20297, Karte

Bad Zwesten

  • Bett+Bike-Piktogramm km 74,7 + 0,5 – Landhotel Kern, 1. Themenhotel in Hessen, Brunnenstraße 10, 34596 Bad Zwesten, Telefon: 0 56 26 / 99 70, Internet: www.landhotel-kern.de, Koordinaten: N51° 3.1044 E9° 10.605 / N51.05174 E9.17675, Karte

Borken

  • km 81,6 + 0,1 – Restaurant Stockelache, Naturbadesee Stockelache, 34582 Borken, Telefon: 0 56 82 / 73 97 75, Koordinaten: N51° 3.9492 E9° 14.6868 / N51.06582 E9.24478, Karte

Bahnhöfe

Die Bahnhöfe der Vogelsbergbahn liegen im Bereich des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), die Bahnhöfe an der Main-Weser-Bahn im Bereich des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV). In den Zügen des Regionalverkehrs (Regionalexpress, Regionalbahn, Regiotram) können Fahrräder in der Regel kostenlos mitgenommen werden.

Vogelsbergbahn (Fulda-Gießen)

  • Bahn-Piktogrammkm 14,7 – Schwalmtal-Renzendorf, Koordinaten: N50° 42.24 E9° 18.447 / N50.70400 E9.30745, Karte
  • Bahn-Piktogramm km 22,3 + 0,3 – Alsfeld, Koordinaten: N50° 45.0474 E9° 15.8796 / N50.75079 E9.26466, Karte

Main-Weser-Bahn (Frankfurt-Kassel)

  • Bahn-Piktogramm km 51,2 + 0,9 – Schwalmstadt-Treysa, Koordinaten: N50° 54.6528 E9° 11.1438 / N50.91088 E9.18573, Karte
  • Bahn-Piktogramm km 62,3 – Neuental-Schlierbach, Koordinaten: N50° 58.1166 E9° 12.0492 / N50.96861 E9.20082, Karte
  • Bahn-Piktogramm km 67,5 + 1,1 – Neuental-Zimmersrode, Koordinaten: N51° 0.4932 E9° 13.5114 / N51.00822 E9.22519, Karte
  • Bahn-Piktogramm km 85,1 – Borken, Koordinaten: N51° 3.0318 E9° 16.605 / N51.05053 E9.27675, Karte
  • Bahn-Piktogramm km 89,2 + 0,1 – Borken-Singlis, Koordinaten: N51° 3.4998 E9° 19.413 / N51.05833 E9.32355, Karte
  • (Bahn-Piktogrammkm 96,6 + 1,4 – Wabern, Koordinaten: N51° 6.1728 E9° 21.4536 / N51.10288 E9.35756, Karte)
  • Bahn-Piktogramm km 104,0 – Felsberg (barrierefrei), Koordinaten: N51° 7.8756 E9° 26.1336 / N51.13126 E9.43556, Karte

Vernetzung mit anderen Radwegen

  • R7: Anbindung über den R4 bzw. von der Quelle über Köddingen und Helpershain nach Ulrichstein (etwa 5 km)
  • R4: auf weiter Strecke identisch zwischen Schwalmtal-Storndorf und Wabern-Uttershausen (im Abschnitt zwischen Schwalmstadt-Ziegenhain und Schwalmstadt-Allendorf verlaufen die Trassen unterschiedlich)
  • R2: zwischen Schwalmtal-Renzendorf und Alsfeld identisch
  • R14: in Schwalmstadt-Ziegenhain Anbindung Richtung Homberg/Efze
  • Radweg Deutsche Einheit/D-Route 4/Bahnradweg-Rotkäppchenland: zwischen Willingshausen-Loshausen und Schwalmstadt-Treysa mehrere Wechselmöglichkeiten
  • Hochland-Radweg: in Schwalmstadt-Treysa Anbindung Richtung Gilserberg/Wohratal
  • R5: zwischen Bad Zwesten-Niederurff und Borken-Singlis identisch
  • Ederradweg: Anschluss in Felsberg

Links

Übersicht:


Literatur, Karten und Filme