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Streckenabschnitt Alsfeld–Schwalmstadt (km 22,5–51,8)

Sehenswertes

  • km 22,5 – Altstadt in Alsfeld, Koordinaten: N50° 45.061 E9° 16.287 / N50.751017 E9.27145, Karte
  • km 22,5 – Carl Ramspeck, Markt 10, 36304 Alsfeld, Telefon: 06631 2025 - Haushaltswaren, Geschenke und Deko in einem Laden von etwa 6 Meter Breite und 60 Meter Länge, Koordinaten: N50.75069 E9.27132, Montag-Freitag 8:00-18:00 Uhr, Samstag 8:30-16:00 Uhr, Karte
  • km 31,2 – Dorfmuseum Holzburg, Hohlweg 2a, Schrecksbach-Holzburg, Internet: www.dorfmuseum-holzburg.de, Koordinaten: N50° 49.565 E9° 15.217 / N50.826083 E9.253617, Karte
  • km 39,3 – Kapelle Schönberg, Röllshausen, Koordinaten: N50° 51.262 E9° 17.802 / N50.854367 E9.2967, Karte
  • km 43,3 – Storchennest, Loshausen, Koordinaten: N50° 53.046 E9° 15.216 / N50.8841 E9.2536, Karte

Einkaufsmöglichkeiten

  • Proviant-Piktogramm km 23,3 + 0,1 – Alsfeld: Rewe, Koordinaten: N50° 45.0306 E9° 16.6986 / N50.75051 E9.27831, Karte
  • Proviant-Piktogramm km 23,5 + 0,0 – Alsfeld: Tegut, Koordinaten: N50° 45.1836 E9° 16.6668 / N50.75306 E9.27778, Karte
  • Proviant-Piktogrammkm 35,1 + 0,0 – Schrecksbach: Edeka Gissmann, Koordinaten: N50° 50' 4.236" E9° 17' 5.856" / 50.83451 9.28496 / N50° 50.0706 E9° 17.0976, Karte
  • Proviant-Piktogrammkm 35,9 + 0,0 – Schrecksbach: Tegut, Koordinaten: N50° 50.4132 E9° 17.2188 / N50.84022 E9.28698, Karte

Banken

  • Alsfeld
    • km 23,2 – VR Bank Hessenland, Löbergasse 4, 33604 Alsfeld, Telefon: 0 66 31 / 79 37-0, www.vrbank-hessenland.de, Koordinaten: N50° 45.010 E9° 16.630 / N50.750167 E9.277167, Karte
  • Schrecksbach
    • km 35,3 – VR Bank Hessenland, Immichenhainer Str. 3, 34637 Schrecksbach, Telefon: 0 66 31 / 79 37-0, www.vrbank-hessenland.de, Koordinaten: N50° 50.057 E9° 17.148 / N50.834283 E9.2858, Karte
    • km 35,3 – Kreissparkasse Schwalm-Eder - Geschäftsstelle, Kasseler Straße 2, 34637 Schrecksbach, Telefon 0 66 98 / 91 28 80, www.kskse.de, Koordinaten: N50° 50.085 E9° 17.151 / N50.83475 E9.28585, Karte

Behörden

  • km 23,5 – Alsfeld: Polizei, Koordinaten: N50° 45.1914 E9° 16.7232 / N50.75319 E9.27872, Karte

Wegbeschreibung

Nach der Unterquerung der stillgelegten Bahnstrecke Niederaula-Alsfeld (Gründchenbahn) und der A5 erreicht man geradeaus durch ein Parkgelände die ehemalige Kreisstadt Alsfeld. Auf dem Radweg geht es scharf nach links über eine Brücke über die Krebsbach vorbei am Erlebnis-Erlenbad (Hallen- und Freibad sowie Saunabereich) und dahinter in den Walkmühlenweg. Durch die Altenburger Straße und rechts in die Grünberger Straße erreicht man den Kern der Altstadt. Hier gilt es aufzupassen: Ein paar Meter fährt man in den Schnepfenhain, um gleich nach rechts in die Samuel-Spier-Gasse abzubiegen, die auf den Marktplatz führt. Die Stadt ist bekannt für ihr Fachwerk-Ensemble mit geschlossener historischer Bebauung. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem das Anfang des 16. Jahrhunderts erbaute Fachwerk-Rathaus am Marktplatz, das Weinhaus mit dem denebenliegenden ältesten Fachwerkhaus der Stadt aus dem Jahr 1350 und das Märchenhaus. Gemütliche Café-Piktogramm Cafés, mehrere Eisdielen und Restaurant-Piktogramm Restaurants laden ein zum Verweilen. In mehreren Proviant-Piktogramm Märkten kann man sich mit Lebensmitteln eindecken. Vom jenseits der Altstadt gelegenen Bahn-Piktogramm Bahnhof Alsfeld (km 22,1) gelangt man auf der Vogelsbergbahn östlich in Richtung Gießen oder westlich in Richtung Fulda. Quer über den Marktplatz gelangt man in die Untere Fulder Gasse. Am Leonhardsturm biegt man links ab in den Burgmauerweg, wo man auf der rechten Seite das Fahrradfachgeschäft Schütz (mit Schlauchomat) findet. Dahinter biegt man rechts ab in die Hersfelder Straße, dann nach links in die Straße An der Au und überquert die Schellengasse/B 62. Weiter geradeaus vorbei an zwei Lebensmittelmärkten, Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk fährt man nach rechts in die leicht ansteigende Carl-Metz-Straße, auf der man Alsfeld verlässt.

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Auf ebener Strecke geht es weiter nach Alsfeld-Eudorf (km 25,3) . Vor dem Sportplatz biegt man rechts ab, um gleich nach links entlang des Sportplatzes Richtung Alsfeld-Münch-Leusel zu fahren. Auf dem Weg fährt man am Hofgut Dotzelrod vorbei, in diesem Bereich und nach Münch-Leusel sind zwei leichtere Anstiege zu bewältigen. Der Weg nach Münch-Leusel verläuft über die Brücke über den Erlenbach. Man fährt weiter vor bis zur Landesstraße L 3156 . Parallel dazu wurde ein Weg asphaltiert, in den man rechts abbiegt und nach oben fährt um sich gleich danach rechts ins Schwalmtal rollen zu lassen. Der Weg verläuft noch im Gefälle hinter einem einzeln stehenden Baum nach links und bleibt auf der linken Seite der Schwalm. Der Feldweg durchs Einstaubecken wurde neu asphaltiert. Vor dem Staudamm des Hochwasserstaubeckens bei Heidelbach führt der Weg bergan. Nicht nur, wenn man ihn in umgekehrter Richtung fährt, sollte man Acht geben: Regenwasser hat tiefe Rillen in den Straßenbelag gerissen und Schotter ausgespült, der unten auf dem Asphaltweg liegt. An dieser Stelle kann man stürzen, insbesondere wenn man in Gegenrichtung fährt (Stand Sommer 2014). Oberhalb des Tals gelangt man über einen unbefestigten Weg zur Schrecksbacher Straße, die Alsfeld-Heidelbach (km 31,3) mit der B 254 verbindet. Als Radfahrer hält man sich links, um auf dem ersten nach rechts führenden asphaltierten Weg wieder hinunter zur Schwalm zu fahren.

Um den schlechten Wegverhältnissen zu entgehen, die durch nasse Witterung weiter verschlechtert werden oder beim Einstau der Schwalm im Heidelbacher Hochwasserstaubecken bietet sich folgende Alternative an: Statt in Münch-Leusel nach rechts über die Feldwege zu fahren, kann man auch geradeaus bis zur L 3156 fahren. Hier biegt man nach rechts ab, um erst bergauf, dann sacht bergab weiter auf der Landesstraße bis nach Heidelbach zu fahren. Hier schwenkt man nach rechts in die Schrecksbacher Straße ein. Kurz nach Beginn des Anstiegs vor einer scharfen Rechtskurve gelangt man auf dem nach links führenden asphaltierten Feldweg wieder auf den offiziellen Schwalm-Radweg/R4.

Durch die Schwalmwiesen rollt man auf ebener asphaltierter Strecke bis zur L3156, die Schrecksbach mit dem Stadtteil Holzburg (km 36,2) verbindet. In Holzburg zeigt das Holzburger Dorfmuseum die Wohnkultur vergangener Generationen und viele Schwälmer Trachten.

Wenn man das Museum besuchen will, fährt man am besten die oben genannte Alternativroute nach Heidelbach und im Ort geradeaus weiter über die L 3156 nach Holzburg. Will man Holzburg verlassen, dann weiter über die L 3156 nach Schrecksbach.

Auf der L3156 erreicht man Schrecksbach (km 35,5), nachdem man die B 254 unterquert hat. Oben geht es über die Alsfelder Straße/L3156 nach links in den Ort. Vor der Sparkasse biegt man links in die Kasseler Straße. Diese fährt man geradeaus bis zum Ende des Ortes weiter, ohne auf die B 254 abzubiegen. Rechts der Bundesstraße verläuft der Feldweg bis nach Schrecksbach-Röllshausen (km 38,8). Rechts des Ortes blickt man von Weitem auf die auf einem Basaltkegel gelegene Kapelle Schönberg(Radfahrkarte), die von Bonifatiusschülern um das Jahr 1000 errichtet wurde. Als eines der ältesten lebendigen Kulturdenkmäler Deutschlands ist sie in jedem Fall einen Besuch wert.

Einen weiteren Abstecher können Kulturinteressierte nach Willingshausen machen, in das Dorf, in dem mit der Willingshäuser Malerkolonie eine der ältesten Malerkolonien Europas gegründet wurde. Sie war einst Studienort internationaler Künstler, die mit ihren Landschaftsmotiven und Darstellung des bäuerlichen Lebens zur Popularität der Schwalm und der Schwälmer Trachten beitrugen. Auch heute noch gibt es Ausstellungen historischer und gegenwärtiger Willingshäuser Künstler/-innen im Museum Malerstübchen und eine Reihe von kreativen Angeboten. Wer einmal typische Schwälmer Gerichte und hausgemachten Kuchen probieren möchte wird in der Gürren Stubb (Guten Stube) auf zuvorkommende Weise bedient.
Vom Schwalm-Radweg nach Willingshausen gelangt man am einfachsten, wenn man die oben beschriebene Strecke über Holzburg fährt. Hinter Holzburg hält man sich erst geradeaus auf der K 114, dann links auf der K 112 Richtung Schrecksbach-Merzhausen. Von Merzhausen sind es noch etwa 1,5 km bis nach Willingshausen. Zurück geht's auf der K 106 wieder über Merzhausen nach Willingshausen-Zella, wo man wieder auf den Schwalm-Radweg/R4 trifft. Wer's auf dem Rückweg komplizierter aber landschaftlich etwas reizvoller möchte, fährt über Merzhausen und weiter auf der K 107 nach Willingshausen-Gungelshausen und Willingshausen-Leimbach. Direkt hinter dem letzten Haus in Leimbach führt rechts ein Feldweg nach Willingshausen-Loshausen, wo man den Schwalm-Radweg/R4 erreicht. Man fährt bis zur Hauptstraße, von da nach rechts in den Weg Zur schwarzen Brücke. Der Weg nach Willingshausen hat in jedem Fall etwas Steigung und Gefälle.

Auf der Hauptroute gelangt man über Schrecksbach-Salmshausen (km 39,7) nach Willingshausen-Zella (km 41,8). Hier sind Radfahrer/-innen herzlich willkommen auf dem Rastplatz Radlers Ruh mit Klappdach. In Loshausen (km 43,3) kann man, wenn man Glück hat, auf dem Schornstein der alten Molkerei in der Straße Am Storchennest die Loshäuser Störche mit ihrem Nachwuchs beobachten. Seit einigen Jahren sind die Störche dank intensiver Bemühungen in der Schwalm wieder heimisch geworden und sorgten in den vergangenen Jahren regelmäßig für Nachwuchs. Wer sie nicht auf ihrem Horst antrifft hat öfter auch das Glück, sie in den Schwalmwiesen links und rechts des Radwegs bei der Futtersuche zu sehen. In Loshausen bewahrt der Verein zur Pflege des Schwälmer Brauchtums / Tanz- und Trachtengruppe Loshausen die Schwälmer Kultur mit traditionellen Tänzen und altem Schwälmer Handwerk, alles in original Schwälmer Tracht. Wer nicht das Glück hat, dass der Verein gerade einen Auftritt hat, kann sich einige Eindrücke vom Internetauftritt des Vereins holen (Filme, Bilder und Hintergründe).

Seit Sommer 2013 kann man von Loshausen nach Treysa auf dem Rotkäppchen-Radweg fahren, einem Radweg in hervorragender Qualität, der auf der ehemaligen Bahntrasse von Oberaula nach Treysa errichtet wurde. Natürlich kann man auch weiter dem Schwalm-Radweg folgen.

Bildnachweis: Stadt Schwalmstadt (Museum der Schwalm); ADFC Schwalmstadt

 

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